2009: Ausbau zum 2 Meter Teleskop
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Fertig montierte Verschalung für das Betonfundament des 2m Teleskops.
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Ausbohren der Fundamentgrube für den Teleskoppfeiler.
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Montage der Stahlarmierung fuer den Teleskoppfeiler.
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Veränderte Observatoriumsanlick vom Wendelstein-Kircherl:
Die alte Kuppel ist verschwunden und der Aufzug ist gekürzt.
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Astronacht 2009
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Prof. Harald Lesch mit der Musikgruppe Gaya
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interesssiertes Publikum
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2007: Neue 3.2 m Kuppel
Das Wendelstein-Observatorium bekommt eine neue 3.2 m Kuppel. Bei
Windstille wurde am Samstag, den 29.9.2007, die neue 3.2 m Kuppel von
der Firma Baader zum Observatorium mit dem Helikopter geliefert.
Innen wird das neue 40 cm Teleskop zum Einsatz
kommen.
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Glorie bei Sonnenuntergang. |
Videos 3.2 m Kuppel
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| Hubschrauberflug |
Kuppel-Funktionen |
1988 - 2008: 80 cm Teleskop

Das 0.8 m Teleskop am Wendelstein
Das Wendelsteinteleskop wurde von der amerikanischen Firma
DFM
entwickelt.
Es handelte sich hierbei um eine Ritchey-Chretien-Optik mit
äquatorialer Gabelmontierung.
Die Öffnung des Teleskops betrug 800 mm, die
Fokallänge 9900 mm entsprechend eines Abbildungsmaßstabes von 20.8
Bogensekunden/mm in der Fokalebene und eines
Öffnungsverhältnisses von F/12.4.
Die Bedienung und Überwachung des Instruments erfolgte
ferngesteuert von einem Kontrollraum aus.

Beobachterraum des 0.8 m Teleskopes
Hier waren auch eine Reihe von Monitoren installiert,
die erlaubten, den Teleskop-Status und die Teleskopbewegungen zu
kontrollieren, die meteorologischen Bedingungen zu überprüfen und
das Bildfeld einer CCD-Sucherkamera darzustellen.
Auch die Kuppelöffnung wurde automatisch der Stellung
des Fernrohrs nachgeführt. Eine in der Kuppel installierte Klimaanlage
kühlte das Teleskop auf die in der jeweils folgenden Nacht zu erwartenden
Temperatur, sodaß Kuppel- und Teleskop-Seeingeffekte weitgehend
eliminiert werden konnten.
Fokalinstrumente
Im Cassegrainfokus konnte wahlweise eines der folgenden Instrumente
montiert werden:
- Direct imaging CCD-Kamera MONICA
- 2 Kanal 2k x 2k Kamera 2KK
- Hochgeschwindigkeits- Mehrkanal UBVRI-Photometer MCCP
- Zur Untersuchung schnell veränderlicher Sterne wurde in den
Jahren 1989 bis 1993 im Rahmen eines Forschungsprojekts der Deutschen
Forschungsgemeinschaft das Mehr-Kanal-Spektralphotometer
MEKASPEK an der Universitäts-Sternwarte München
entwickelt und gebaut.
bis 2008: Meteoritenkamera
Am Wendelstein wurde bis 2008 eine Meteoritenkamera für das Überwachungsnetzwerk der DLR
betrieben (Das Europäische Feuerkugelnetz).
Beispiel einer Feuerkugelaufnahme mit der Meteoritenkamera vom 13.1.2008 (mit freundlicher Genehmigung von Dieter Heinlein)
Sommer 2001: Umbau der Station
Jahrelang schon war das Problem bekannt:
Handwerker, die Reparatur- und Wartungsarbeiten an den am Gipfel
installierten Antennenanlagen des BR und des Mobilfunks
durchführen müssen, benötigen, namentlich im Winter,
einen gefahrlosen Zugang zu ihren exponierten Arbeitsplätzen.
Und der führte bisher ausschließlich über das
Gelände und die Räume des Observatoriums, wodurch die
diensthabenden Astronomen immer wieder tagsüber während
ihrer verdienten Ruhezeit gestört wurden.
Zur Abhilfe dieser für alle Beteiligten höchst
unbefriedigenden Situation wurde 2001 vom BR ein separater
Verbindungsgang auf der Nordseite der Station errichtet.
Im Zuge dieser Bautätigkeit wurde vom Uni-Bauamt außerdem
eine dringend notwendige Erweiterung des Observatoriums vorgenommen
durch Einbau eines Elektronik-Labors, eines neuen
Teleskop-Kontrollraums und eines Raums zur Vorbereitung von
Beobachtungsinstrumenten für den nächtlichen Einsatz.
Die Baustelle am 26. Juni 2001 .....
..... und der fertige Umbau, 4 Monate später
Die folgende Bilder-Serie zeigt die Bautätigkeiten
in chronologischer Reihenfolge:
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Beginn der Baumaßnahmen am 7. Mai 2001. |
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Abriß von Bibliothek, Gästebad und Aufenthaltsraum. |
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Materialtransporte erfolgen ausschließlich mit Hubschrauber. |
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Der "tiefergelegte" Umgang für den Rundfunk wird
erkennbar.
Der alte Seminarraum hängt in der Luft. |
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Die neuen Räume sind als "Laufstall für
Astronomen" bereits sichtbar. |
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Der Laufstall bekommt sein Dach.
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Am laufenden Band wird das neue Dach gedeckt.
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Die obere Terrasse wird geteert (aber nicht gefedert).
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Die neuen Räume sind schon isoliert,
damit der müde Astronom nicht friert.
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Verschnaufpause der Zimmerleut
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Richtfestsprücherl: Erst die Arbeit, ....
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.... dann das Vergnügen.
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Und endlich ist es soweit:
Der Umbau wird Ende Oktober abgeschlossen....
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.... und die Schlüsselübergabe am 6. November 2001 ....
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.... gebührend gefeiert!
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Für Nostalgiker:
Vorher |
Nachher |
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Der ehemalige Flur mit
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Blick auf das Elektroniklabor.
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Das kleine
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Elektroniklabor.
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1935 - 1989: Frühe Geschichte des Observatoriums
Die Sternwarte wurde im Dezember 1939 von Karl-Otto Kiepenheuer als
Sonnenobservatorium der Luftwaffe (Wehrmacht) gegründet.
Durch Beobachtung der Sonnenaktivität sollte eine möglichst
genaue Vorhersage der optimalen Frequenzen für den militärischen
Funkverkehr ermöglicht werden.
Nach dem Zweiter Weltkrieg wurde das Observatorium für den gleichen
Zweck von den US-Streitkräften finanziert.
Seit 1949 gehört das Obervatorium zur
Ludwig Maximilians Universität
München.
Neben dem Sonnenobservatorium (der heutigen Sternwarte) existierte von
1950 bis 1960 Jahre eine Sternwarte auf dem Ostgipfel des Wendelsteins,
bestehend aus einer Beobachtungskuppel und einem Wohnhaus. Dort forschte
der Astronom Rudolf Kühn. Die Anlage wurde um 1965 komplett abgerissen;
lediglich Übereste der Fundamente sind bis heute sichtbar.
Dort, wo früher die Beobachtungskuppel stand, wurde später die
Windkraftanlage errichtet.
In den sechziger Jahren wurde das Observatorium um einen Koronograph erweitert.
Mit diesem Gerät konnte nun auch die Sonnenatmosphäre erforscht werden.
Zunehmende Luftverschmutzung und eine Verlagerung der Forschungsschwerpunkte hin zur Nachtastronomie führten schließlich zu einer
Einstellung der wissenschaftlichen Sonnenbeobachtung.
Ende 1988 war es dann soweit:
Die Anschaffung des 80 cm Teleskopes ermöglichte die Weiterführung des
Beobachtungsbetriebes mit ambitionierter nachtastronomischer Forschung.
Wendelsteingipfel vor 1935 |
Wendelsteingipfel 1942 |
Wendelstein ca. 1936 |
Drehfunkfeuer 1942 |
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| Außer der kleinen Kapelle existierte vor 1935 keine Bebauung auf
dem Gipfel des Wendelsteins. |
Dieses Bild zeigt das alte Gipfelkreuz, das viele Jahrzehnte am Gipfel
stand. |
Gesamtansicht des Wendelsteins mit Berggaststätte, Gipfelweg und
Bakensender am Standort des Observatoriums. |
Das Drehfunkfeuer, eine der militärischen Versuchsanlagen befand sich
noch während des 2. Weltkrieges auf seinem Platz, dort wo sich heute etwa
der Spektrographenraum befindet. |
Observatorium vor 1970 |
Koronograph bei Zeiss |
Koronograph mit Doppelrohr |
Koronograph in den Sechzigern |
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| In dieser Ausbaustufe der Sternwarte sind alle Sonnenteleskope
in Betrieb. |
Der 20 cm Koronograph wurde 1963 bei Zeiss in Oberkochen gebaut. |
Aufnahme des Koronographs mit dem Doppelrohr. |
Der Koronograph war lange das Hauptinstrument zur Sonnenbeobachtung. |
Sonnenobservatorium |
Winteransicht, nach 1970 |
Rohbau der neuen Kuppel |
Kommt eine... |
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| Diese Luftaufnahme zeigt das Sonnenobservatorium in seinem
Ausbauzustand etwa um 1975 herum. |
Der Blick vom Sendemast auf das Observatorium belegt die Regentschaft
des Winters. |
Ebenfalls im Winter, diesmal 1988, harrte der Rohbau des neuen
Teleskopes auf wärmere Zeiten. |
Es ist soweit. Das neue Gebäude soll mit einer Kuppel gekrönt werden.
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...neue Kuppel geflogen! |
1st Light des 80 cm Teleskopes |
Das erste Bild! |
Teleskop mit Photometer |
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| Gar nicht so einfach, dieses unförmige Gebilde auf das Gebäude
aufzusetzen. |
1988 erfolgte Aufbau und Inbetriebnahme des neuen 80 cm Ritchey
Cretien Teleskopes |
Das erste Bild zeigt den Orionnebel M42, aufgenommen von Alex
Fiedler. |
Eines der ersten Geräte am 80 cm Teleskop war ein einfaches
Photometer. |
Arbeiten am Vielkanalphotometer |
80 cm Teleskop |
Historische Bergfahrt |
Gast mit Fell |
Winter am Gipfel |
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| Das Vielkanalphotometer MCCP war besonders in der ersten Hälfte der
Neunziger Jahre unser wissenschaftliches Hauptinstrument. |
Kuppel und Kontrollraum des 0.8 m Teleskopes |
Diese alte Postkarte zeigt die historische Zahnradbahn. |
Der Fuchs schaut immer wieder mal nach dem Rechten. |
Auch vor dem 2. Weltkrieg gelangen schon beeindruckende
Winterimpressionen. |
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Tolle Landschaftsbilder vom Wendelstein sind
hier zu finden.
Letzte Änderung: August 2010
email: A. Riffeser (arri@usm.lmu.de)